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Bodengrund
Wir werden bei der Abholung der Jungtiere immer wieder
zum Thema "Bodengrund" befragt. Im Internet und auch in der Literatur scheinen
ebenso viele Meinungen wie Reptilien-Halter zu diesem Thema zu kursieren. Es ist
allerdings auch so, dass jeder Bodengrund seine Vor- und Nachteile hat.
Zum Bodengrund daher hier unsere eigenen, persönlichen
Tipps und Erfahrungen.
Wir selbst halten unsere Jungtiere ebenso wie die
Adulten auf speziellem "Terrariensand".
Und hier mal eine
kleine Übersicht mit möglichen und unmöglichen Bodengründen und meiner
persönlichen Meinung dazu.
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Bodengrund |
Für und Wider |
Meine Meinung |
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Spielkastensand |
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Die Sandkörner sind rundkörnig
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Der Sand ist meist Staubfrei, gewaschen und
geprüft (siehe TüV-Zeichen auf der Verpackung
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Sand backt, wenn er feucht ist, recht gut fest
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Hohes Gewicht
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Echsen adult: (+)
Echsen jung: (+) |
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Reptiliensand aus dem Zoohandel |
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Gibt es in verschiedenen Farben, sieht gut aus.
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Nicht so scharfkantig und feiner als normaler
Sand.
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Wird, wenn er feucht wird, zu einer relativ
harten Schicht (positiv).
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Birgt durch das "zusammenbacken" bei
Feuchtigkeit die Gefahr, zu Verstopfungen zu führen, wenn er mit den
Futtertieren zusammen verschluckt wird.
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Bei adulten Echsen normal kein Problem,
insbesondere wenn aus einer Futterschale gefüttert wird.
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Für Jungtiere wegen der Verstopfungsgefahr nicht
zu empfehlen!
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Hohes Gewicht.
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Bietet den Tieren gute Möglichkeiten zu graben.
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Echsen adult: (+)
Echsen jung: (-)
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Aquarien-Kies |
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Birgt keinerlei Gefahren wenn grob genug.
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Sieht optisch gut aus.
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Bietet den Tieren wenig Möglichkeit zu graben.
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Als ausschließlicher Bodengrund eher bei
Jungtieren zu empfehlen.
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Hohes Gewicht
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Echsen adult: (+/-)
Echsen jung: (+)
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Blumenerde |
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Sieht gut aus.
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Keine Gefahr bzgl Verstopfung, wenn die Erde
keine groben Rindenstücke enthält.
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Niemals gedüngte Blumenerde verwenden.
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Für einige Echsen und Schlangen gleichermaßen
geeignet.
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Echsen adult: (+/-)
Echsen jung: (+/-)
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Erde/Sand Gemisch |
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Sieht gut aus.
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Keine Gefahr bzgl Verstopfung, wenn die Erde
keine groben Rindenstücke enthält.
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Niemals gedüngte Blumenerde verwenden.
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Hier könnte auch abgekochter Sandkastensand
verwendet werden.
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Für einige Echsen und Schlangen gleichermaßen
geeignet.
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Leichter als purer Sand.
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Echsen adult: (+/-)
Echsen jung: (+/-)
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Rindenmulch u.ä. |
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Sieht gut aus.
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Für Wüstentiere ungeeignet, für tropische Echsen
und Schlange ideal.
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Gefahr bzgl Verstopfung und inneren Verletzungen
beim Verschlucken.
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Kann sich bei manchen Reptilien in den Schuppen
verklemmen und Infektionen auslösen.
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Leichter als andere Bodengründe.
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Wüstentiere: (-)
Bartagamen: (-)
ansonsten
Echsen adult: (+/-)
Echsen jung: (-)
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Lehm |
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Sieht gut aus. Bietet den Tieren die Möglichkeit
zu graben.
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Wird, wenn er feucht wird, zu einer relativ
harten Schicht (positiv).
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Gefahr bzgl Verstopfung beim Verschlucken.
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Im trockenen, losen Zustand (z.B. wenn die Tiere
graben) extrem staubig ---> definitiv schlecht für die Augen und Atemwege.
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Extrem schwer
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Echsen adult: (+/-)
Echsen jung: (+/-)
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Terrano-Kalzium Bodengrund |
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Gibt es in verschiedenen Farben.
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Sieht nur halbwegs natürlich aus (so sehr wie
feiner Blähton)
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Ist bei Verzehr vollständig abbaubar.
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Verzehrtes Substrat fördert den Knochenaufbau
(Kalzium).
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Ideales Substrat für Jungtiere.
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Nicht so schwer wie Sand.
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Echsen adult: (+/-)
Echsen jung: (+/+)
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Bausand |
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Echsen adult: (-)
Echsen jung: (-)
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Quarzsand |
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Er sollte die Körnung 0,2 - 0,4 haben.
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Gewaschen/entstaubt und rundkörnig muss er sein.
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Ist er zu fein kann er Augenentzündungen
hervorrufen.
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Echsen adult: (+)
Echsen jung: (+)
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Aquarien-Sand |
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Birgt keinerlei Gefahren wenn grob genug.
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Sieht optisch gut aus.
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Bietet, wenn er feucht ist, den Tieren einige
Möglichkeit zu graben.
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Gewaschen, Staubfrei und geprüft muss er
sein.
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Hohes Gewicht
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Echsen adult: (+)
Echsen jung: (+)
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Damit sich die Bartagamen in ihrem Terrarium wohl fühlen,
sollte der Bodengrund wie in freier Natur gestaltet werden. Deshalb kommt für
den Bodengrund nur Sand oder ein Sand/Lehmgemisch in Frage und nicht wie es oft
falsch gemacht wird eine Art Maiseinstreu oder Rindenmulch. Da Bartagamen
grabfreudige Tiere sind, sollte also auf den Bodengrund und dessen Grabfähigkeit
großen Wert gelegt werden. Grabfähiger Sand ist außerdem wichtig für die
Eiablage.
Im Zoofachgeschäft gibt es viele Arten von Sand, in verschiedenen Farben und
Variationen. Man sollte sich für den Sand entscheiden, der am natürlichsten
aussieht und in sein Terrarium passt.
Damit die Bartagame viel Platz zum Buddeln und zur Eiablage haben, sollte die
Höhe des Bodengrundes mindestens 10-15 cm betragen. Für die Eiablage ist es
empfehlenswert, die Höhe des Bodengrundes auf 20 cm anzuheben und die Stellen
der Eiablage immer feucht und dadurch grabfähig zu halten.
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